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 Aktive Hunde für aktive Menschen

 

Der Aussie ist ein agiler und sportlicher Hund, der sich hervorragend für viele Hundesportarten eignet, insbesondere für Agility, Turnierhundesport oder Obedience. Möchte man an Wettkämpfen teilnehmen, braucht man dafür eine erfolgreich bestandene Begleithundeprüfung.

 

Agility

 Wichtig beim Agility ist ein schneller und leicht führiger Hund. Für diesen Sport, der mit dem Springreiten im Pferdesport vergleichbar ist, sind viele Aussies prädistiniert. Ihre Stärke ist hierbei die Führung und Bindung zum Hundeführer. So können die Parcoure schnell gemeistert werden. Ein solcher Parcour wird aus unterschiedlichen Hindernissen aufgebaut, der möglichst schnell und fehlerfrei absolviert werden muss. Es gibt dabei unterschiedliche Sprünge, verschiedene Tunnel, Slalomstangen und sogenannte Kontaktzonengeräte. Hier gibt es vier unterschiedliche Leistungsklassen. Sie unterscheiden sich durch die Zusammenstellung der Geräte und die Schwierigkeitsgrade im Parcour. Zusätzlich gibt es auch noch das „Jumping“, hier wird der Parcour ohne Kontaktzonengeräte aufgebaut.

Das Springen über Hindernisse stellt eine hohe körperliche Belastung für den Hund dar. Von daher sollte man beim heranwachsenden Hund die gesundheitlichen Auswertungen auf HD und ED abwarten (ab 15 Monate), bevor man das Training intensiv betreibt. Aber auch für Junghunde ist diese Sportart geeignet, wenn man sie spielerisch an die Geräte gewöhnt und z. B. die Stangen der Hürden weglässt oder auf den Boden legt.

 

Obedience

 Diese Sportart wird mit dem hohen Dressurreiten verglichen und wird von Liebhabern auch als „Gehorsamkeit in Perfektion“ bezeichnet.

Es kommt auf Präzision und Geschwindigkeit der Ausführung der Befehle an. Es gibt dafür Gruppenübungen und Einzelübungen. Hierzu gehört die Fußarbeit, Sitz, Platz oder Steh aus der Bewegung, Apport in unterschiedlichen Ausführungen und mit verschiedenen Gegenständen. Aber auch die Geruchsunterscheidung, Heranrufen mit Steh und Platz, Distanzarbeit oder Vorausschicken in eine Box. Auch beim Obedience gibt es vier Leistungsklassen mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad.

 

 Turnierhundesport

 Dieses wird gerne als „Leichtathletik mit dem Hund“ bezeichnet. Hier werden folgende Disziplinen unterschieden:

Vierkampf 1 + 2: Dieser besteht aus Unterordnung, Dreisprung, Hindernislauf und Slalom.

 Geländelauf: Diesen gibt es mit unterschiedlichen Distanzen (2000 und 5000 m). Hierbei soll der Hund mit seinem Hundeführer an lockerer Leine die Strecke bewältigen.

 Hindernislauf: Hier muss eine gerade Strecke mit verschiedenen Hindernissen gemeinsam mit dem Hundeführer absolviert werden. Es zählt die Geschwindigkeit des Teams, der langsamere (in der Regel der Hundeführer) wird gemessen.

 Combination Speed Cup (CSC): Dies ist ein Mannschaftssport ähnlich einem Staffellauf. Drei Teams bilden dabei eine Gruppe. Es müssen Hindernisse und Wendestangen bewältigt werden.

 

 Fährtenarbeit

 Hier muss der Hund einer mit Bogen und Spitzen gelegten Fährte genau folgen und beim Auffinden des gesuchten Gegenstandes sich ins Platz legen und so den gefundenen Gegenstand anzeigen. Die Fährtenarbeit gibt es in verschiedenen Leistungsklassen, der Hund ist hierbei immer an einer langen Leine.

 

 Mantrailing

Hierbei wird eine vermisste Person gesucht. Hund und Hundeführer bilden ein gemeinsames Suchteam. Der Hund erhält einen Geruchsartikel der zu suchenden Person (z.B. Socke) und muss riechend herausfinden, wo die Person entlang gelaufen ist. Anton und ich trailen z. B. einmal die Woche. Es ist ein zeitaufwändiges Hobby, macht aber riesig Spaß.

Das Suchen ist für die Hunde sehr anstrengend, es fordert hohe Konzentration. Danach sind sie erschöpft und müssen sich ausruhen. Zu Beginn dieser Ausbildung lässt man den Hund nur kurze Strecken suchen, der Hund sieht die Person verschwinden und wird direkt auf der Spur angesetzt. Später sieht er die Person nicht mehr weglaufen. Der Hund kann dann auch „blind“ auf einer Kreuzung angesetzt werden und muss selbst den richtigen Weg finden.

Breite Straßen oder offene Plätze sind besonders schwierig, hier verteilt sich der Geruch sehr weit. Die Hunde orientieren sich gerne entlang von Hausmauern oder Zäunen. Ist der Platz zu groß, muss der Hundeführer eingreifen und nimmt den Hund aktiv aus der Suche heraus, um so nicht seine Suchkraft unnötig zu verschwenden. Er wird dann an den möglichen Abgängen wieder angesetzt. Auf dem Platz kann der Hundeführer ja auch schauen, da wird die gute Hundenase nicht unnütz verbraucht. Hat der Hund die Person gefunden, gibt es eine leckere Belohnung.

 

Zusätzlich

 gibt es natürlich noch jede Menge weiterer Möglichkeiten, um seinen Hund zu beschäftigen und mit ihm gemeinsam Spaß zu haben. Zum Beispiel Dog-Frisbee, Flyball, Dogdancing oder Treibball. Der Aussie bietet sich auch als Reitbegleithund an. Speziell in der Szene der Westernreiter ist der Aussie sehr bekannt und beliebt. Ein guter Reitbegleithund bedarf auch einer speziellen Ausbildung. Er sollte alle Befehle auch auf die Distanz vom Pferd aus ausführen können.

Die Rasse wird auch als Therapie- und als Begleithund eingesetzt.

 

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